Sitzsack selber machen – Nähanleitung für einen Sitzsack
Wer möchte ihn nicht haben – einen trendigen Sitzsack in einer tollen Farbe? Wenn da nicht der Preis wäre. Qualitativ hochwertige Sitzsäcke kosten mindestens 100 Euro. Die Lösung: den Sitzsack selber nähen.
Anleitung Sitzsack selber nähen /machen:
Wenn Sie ein Sitzkissen selber nähen wollen, benötigen Sie ein ca. 3
Meter Stoffbahn (1,40 Meter breit). Welchen Stoff Sie dafür nehmen,
ist Geschmackssache bzw. vom Einsatzzweck des Sitzsacks abhängig.
Baumwolle, Samt, Cord, Nylon, Leder – möglich ist vieles, aber
achten Sie darauf, dass es ein robuster, reißfester Stoff ist.
Gute Sitzsäcke zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass die
Füllung in einem separaten Innensack ist. So kann man die äußere
Hülle abziehen und waschen. Wenn Sie das tun möchten, benötigen Sie
für den Innensack einfachen Baumwollstoff.
Malen Sie sich auf einem großen Stück Pappe (zum Beispiel auf einem auseinander geklappten Umzugskarton) das Schnittmuster für den Sitzsack und denken Sie an 1,5 cm Naht pro Seite. Die Außenhülle sollten Sie pro Seite ca. 10 cm größer machen als den Innensack.
Die hier beschriebene Nähanleitung ist für einen Sitzsack mit sechs
Ecken und sechs Seitenteilen. Die Seitenteile werden an Boden und
Deckel im Zickzackstich (sehr stabil) genäht. Zwei Stellen von
Innensack und Außenhülle werden mit einem Reißverschluss versehen
(an der Außenhülle wahlweise auch ein Klettverschluss).
Sind Sie fertig mit dem Sitzsack nähen, stecken Sie den Innensack in
den Bezug und füllen Sie ihn mit Styroporkügelchen. Am besten
erstmal nicht zu prall füllen, sondern austesten, ob die Nähte
halten und dann lieber nachfüllen. Am Ende schließen Sie
Reißverschluss bzw. Klettverschluss.
Einen Sitzsack selber machen ist also gar nicht so schwer und
wesentlich günstiger als der Kauf eines Sitzsacks.
